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Woran erkennt man gute Nachleuchtpigmente?

Stand: 4 Min. Lesezeit

Auf den ersten Blick sehen Nachleuchtpigmente oft gleich aus – ein helles Pulver. Die Unterschiede zeigen sich erst im Dunkeln: in Leuchtstärke, Leuchtdauer und Lebensdauer. Worauf Einkäufer und Entwickler achten sollten.

Infografik Qualität: Preis zählt. – je günstiger, desto schwächer das Nachleuchten

Der Preis sagt viel über die Leuchtkraft

Ob im Online- oder im Einzelhandel: Der Preis eines Nachleuchtpigments sagt am Ende einiges über seine Leistung aus. Je günstiger das Material, desto schwächer und kürzer leuchtet es in der Regel nach. Ein auffällig niedriger Preis ist deshalb eher ein Warnsignal als ein Schnäppchen – spätestens, wenn das fertige Produkt im Dunkeln enttäuscht.

Unser Ansatz: bestmögliche Leistung bei vernünftigem Einsatz

LUMENTIFY hat sich auf leistungsstarke, langlebige Nachleuchtpigmente spezialisiert, die sich im industriellen Einsatz und in Endprodukten erfahrungsgemäß und technisch bewährt haben. Bei Leuchtkraft und Qualität bewegen wir uns damit bewusst im oberen Bereich – mit dem Ziel, bestmögliche Leistung bei vernünftigem Materialeinsatz zu bieten, ohne die Kosten der absoluten Spezialmaterialien.

Noch mehr geht übrigens auch: Rund 5 % zusätzliche Nachleuchtstärke sind mit Spezialmaterialien möglich – dann wird es allerdings deutlich teurer. Auch dafür können Sie uns ansprechen.

Prüfkriterien für Ihren Einkauf

Woran Sie leistungsstarke Nachleuchtpigmente erkennen
KriteriumWorauf Sie achten sollten
WerkstoffEuropium-/Dysprosium-dotiertes Strontiumaluminat – das Material für lang anhaltendes Nachleuchten
OberflächeSiO₂-Beschichtung für Hydrolysestabilität, wichtig in feuchter Umgebung und wasserbasierten Systemen
LeuchtfarbeDie stärksten Pigmente sind ungefärbt (Natur-Grün, Blaugrün, Blau) und haben einen hellen, weißlichen Tagesfarbton. Kräftige Tagesfarben deuten auf Einfärbung und damit auf weniger Leuchtkraft hin.
Korngrößeklare Angabe in µm, passend zur Anwendung – gröber leuchtet stärker, feiner verarbeitet sich besser
Leuchtdauerbei den starken Pigmenten über 10 Stunden in absoluter Dunkelheit
Lebensdauergeringe Alterung – bei unseren Pigmenten sehr gering
Dokumentationvollständiges, aktuelles Sicherheitsdatenblatt in Ihrer Sprache – fehlt es oder ist es lückenhaft, ist das ein Warnsignal
BemusterungMuster für den eigenen Test – ein seriöser Anbieter lässt Sie das Material im eigenen System prüfen

Der beste Test: im eigenen System

Datenblätter und Fotos sind ein Anfang, aber kein Ersatz für den Vergleich in Ihrer Anwendung. Laden Sie Muster verschiedener Anbieter gleich lange mit derselben Lichtquelle auf und betrachten Sie sie gemeinsam im Dunkeln – direkt nach dem Ausschalten und noch einmal nach ein, zwei Stunden. Dann zeigt sich, welches Pigment hält, was es verspricht.

Kurz gesagtAchten Sie auf Werkstoff, Tagesfarbe, Korngröße und Dokumentation – und misstrauen Sie auffällig billigen Angeboten. Am Ende entscheidet der Test im eigenen System.

FAQ

Häufige Fragen

Warum sind manche Nachleuchtpigmente so billig?
Weil sie in der Regel schwächer und kürzer nachleuchten. Der Preis eines Nachleuchtpigments sagt viel über seine Leistung aus – je günstiger, desto weniger Leuchtkraft.
Woran erkenne ich ein starkes Nachleuchtpigment?
Am Werkstoff (Strontiumaluminat), an einem hellen, weißlichen Tagesfarbton (ungefärbt), an klaren Angaben zur Korngröße und an einem vollständigen Sicherheitsdatenblatt. Entscheidend ist der Test im eigenen System.
Gibt es noch stärkere Pigmente?
Ja, rund 5 % mehr Nachleuchtstärke sind mit Spezialmaterialien möglich – allerdings deutlich teurer. Sprechen Sie uns an, wenn Sie das brauchen.

Muster zum Vergleich anfragen

Richtwerte sind ein Startpunkt – das Ergebnis hängt von Ihrem System ab. Schildern Sie uns Trägermaterial und Verfahren, wir stellen passende Muster zusammen.

Sie erreichen uns auch direkt: +49 151 55687366 info@lumentify.com