Warum Masterbatch?
Pulverförmiges Pigment direkt in die Kunststoffverarbeitung zu geben, verlangt eine gute Dosier- und Dispergiertechnik – und beim Umgang mit großen Pulvermengen Maßnahmen gegen Staub. Ein Masterbatch enthält das Nachleuchtpigment bereits konzentriert und gleichmäßig verteilt in einem Trägerpolymer. Im eigenen Prozess wird es nur noch im festgelegten Verhältnis mit dem Grundmaterial gemischt.
So entsteht Ihr Masterbatch
- Anforderungen aufnehmen: Grundpolymer, Verfahren und Verarbeitungstemperatur, gewünschte Leuchtfarbe und Leuchtkraft, Wandstärke, Einfärbung des Endprodukts, geplantes Verdünnungsverhältnis.
- Konfigurieren: Pigment, Korngröße und Konzentration werden auf Ihr Verdünnungsverhältnis und Ihren Prozess abgestimmt.
- Einschätzen und evaluieren: Gemeinsam bewerten wir das Ergebnis – am besten über eine Bemusterung in Ihrer Produktion.
- Produzieren: Die Herstellung ist auch in Deutschland möglich.
Worauf es technisch ankommt
- Nur ungefärbte Pigmente. Compoundierung, Spritzguss und Extrusion liegen über 150 °C – hier kommen nur ungefärbte Pigmente mit hellem, weißlichem Tagesfarbton in Frage, etwa Natur-Grün, Blaugrün und ungefärbtes Blau.
- Gleichmäßige Verteilung. Ein gleichmäßiges Leuchtbild setzt eine gleichmäßige Dispergierung voraus – genau das ist der Vorteil des Masterbatch.
- Heller, transparenter Kunststoff. Transparente oder helle Polymere lassen Licht zum Pigment und wieder hinaus; dunkle Einfärbungen mindern die Leuchtkraft.
- Konzentration und Verdünnung. Als Richtwert für das fertige Bauteil gelten 15–20 % Pigment bezogen auf das Trägermaterial. Wie hoch das Masterbatch konzentriert sein muss, ergibt sich aus Ihrem Verdünnungsverhältnis.
Spezifikation im GesprächWeil jedes Polymer und jeder Prozess anders ist, legen wir die genaue Spezifikation gemeinsam mit Ihnen fest. Schildern Sie uns Ihre Anforderungen – wir konfigurieren, schätzen ein und evaluieren mit Ihnen.
